AfD legt Gesetzentwurf für Aufstiegsförderung vor

Hochschulausbildung und Berufsbildung müssen gleichwertig sein!

 

Eine Hochschulausbildung und eine Berufsausbildung müssen in Deutschland den gleichen Stellenwert haben. Dafür möchte die Alternative für Deutschland mit einem Gesetzentwurf sorgen, den sie jetzt im Deutschen Bundestag eingebracht hat. Derzeit sind wir von einer Gleichbehandlung weit entfernt. Das fängt schon mit den Möglichkeiten einer beruflichen Fortbildung an. Im Gegensatz zur kostenlosen Hochschulausbildung sind Teilnehmer der beruflichen Aufstiegsfortbildung verpflichtet, nach erfolgreich bestandener Prüfung 25 Prozent der Kurs- und Prüfungsgebühren selbst zu erbringen. 15.000 Euro Fortbildungskosten kommen im Durchschnitt erst einmal auf die Teilnehmer zu.

 

3.750 Euro muss ein Teilnehmer (bei Berücksichtigung aller Erstattungen) selbst tragen. Außerdem trägt ein Fortbildungswilliger Kosten für Materialien, Mietkosten für Maschinen und Werkplätze, Kosten für Fachliteratur und Fahrtkosten. Die Teilnehmer haben sich in Eigeninitiative für eine Aufstiegsfortbildung entschieden und sind dafür aus ihrem Beruf mindestens für zwei bis zu vier Jahre ausgeschieden. Sie nehmen einen Lohnverlust in Kauf und müssen so häufig wirtschaftliche und soziale Einschränkungen ertragen. Das möchte die AfD geändert wissen.

 

Fortbildungswillige haben größere Unterstützung verdient als bisher. Sie sind ehrgeizig und hochmotiviert und schließen trotz der Mehrfachbelastungen die Aufstiegsfortbildung in aller Regel erfolgreich ab. Die Bundesregierung muss deshalb Anreize für die Bundeländer schaffen – in deren Verantwortung der Bildungsbereich ja liegt - damit dort unbürokratische und vereinfachte Verfahren sowohl für die Antragstellung zur Teilnahme an einer Aufstiegsfortbildung als auch für das Aufstiegs-BaföG angeboten werden können. Interessanterweise wird die Aufstiegsfortbildung in den Bundesländern unterschiedlich genutzt. Bayern und Baden-Württemberg sind Vorreiter.

 

Das liegt aber nicht an größerem Ehrgeiz, sondern an ungenügenden Angeboten der Fortbildungsorientierung in anderen Ländern. Die Beratungsangebote sind mangelhaft. Die Beratungsprozesse langwierig und zäh. Die Antragsformulare des online-Antrags sind zu kompliziert und der anschließende Prozess zu bürokratisch. Das stellt für Antragsteller, die ganz bewusst den Berufsbildungsweg gewählt hatten und gerade keinen akademischen Ansatz wünschen, unnötige Hürden dar. Die Fortbildung für einen beruflichen Aufstieg betrifft aber nicht nur den Einzelnen, sondern ist volkswirtschaftlich insgesamt bedeutsam.

 

Nach einer aktuellen Studie des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks suchen von 2020 an über 180.000 Handwerksbetriebe einen Nachfolger. Jeder fünfzehnte Handwerksbetrieb wird in den nächsten fünf Jahren den Laden dichtmachen müssen. Vor allem mittelständische Unternehmen mit fünf bis fünfzehn Mitarbeitern finden keine Nachfolger, weil vor allem die kostenintensiven Aufstiegsfortbildungskurse mögliche Kandidaten von einer Teilnahme abhalten. Aber meistens ist die Führung eines Handwerkbetriebes mit der Meisterprüfung verbunden und dafür müssen entsprechende Fortbildungen absolviert werden, um die Meisterprüfung ablegen zu können.

 

Die durch die Handwerkskammern erhobenen Prüfungsgebühren für die Meister-prüfung liegen aktuell bei rund 850 Euro. Aber auch das „Meisterstück“ schlägt empfindlich zu Buche. Die Materialkosten eines Meisterstücks werden nur bis zur Hälfte der tatsächlichen Material- und Herstellungskosten, höchstens aber bis zu 2.000 Euro, gefördert. Das reicht für die tatsächlichen Kosten eines Meisterstücks beispielsweise in den Bereichen Zahntechnik oder Metallverarbeitung nicht aus.

 

Mit unserer Gesetzesinitiative wollen wir die Bundesmittel für die Aufstiegsförderung insgesamt erhöhen. Die Bundesregierung muss alle zwei Jahre bundesweit die Teilnehmerzahlen, die Auswahl der jeweiligen Fortbildung und der gewählten Bildungseinrichtungen ermitteln, um entsprechend fördernd reagieren zu können. Bundesländer, in denen die Angebote der Aufstiegsfortbildung auf wenig Resonanz stoßen, sollen durch den Bund besonders beworben werden. Darüber brauchen wir Anreize für Bildungsträger, damit den Teilnehmern im Nachhinein die Kosten der Maßnahmen erlassen werden können, wenn sie die Aufstiegsfortbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

 

Aber auch Unternehmen bedürfen der steuerlichen Förderung, damit sie Mitarbeiter (in Teilzeit oder Vollzeit), die eine Fortbildung absolvieren, von der Arbeit teilweise oder vollständig freistellen können. Außerdem brauchen wir für besonders begabte Teilnehmer ein Aufstiegsfortbildungs-Stipendium, ähnlich einem Leistungs-Stipendium in der akademischen Ausbildung. Die Förderhöhe des „Attraktivitätspakets Meisterstück“ muss zudem angemessen und realitätsnah aufgestockt werden.

 

Gesetzesinitiative der AfD-Bundestagsfraktion „Aufstiegsfortbildung praxisnah und umsetzbar  fördern“: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/168/1916859.pdf

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