Darüber spricht niemand: Die anderen Kinder

Die einen Kinder demonstrieren – Die anderen Kinder pflegen Eltern

 

Es gibt Kinder, meist im Sorglos-Wohlstandsmilieu beheimatet, die haben keine Sorgen. Sie werden im SUV von Mama zur Schule gebracht. Sie haben natürlich - wie alle Kinder - ein Gewissen und sie haben Angst. Angst, die ihnen verantwortungslose Erwachsene im eiskalt kalkulierten Eigeninteresse einreden. Deren diffuses Gefasel vom drohenden Weltuntergang sie gehörig nachplappern, denn sie wissen nicht was, sie tun. Aber sie sind überzeugt, das Richtige zu tun. Bestärkt von der Bundeskanzlerin. „Fridays for Future“, Schule schwänzen für das Klima. Marionetten-Gretel macht´s vor.

 

Und es gibt andere Kinder, meist im Armen-Milieu beheimatet. Sie müssen kämpfen. Jeden Tag, um am Unterricht teilnehmen zu können. Nach dem Unterricht heißt es für diese Kinder: Windeln wechseln, kochen, waschen, putzen. Diese Kinder müssen ihre Eltern pflegen. Die gesamte Verantwortung für die Familie ruht auf ihren schwachen Schultern. Wie viele Kinder in Deutschland genau ihre kranken Eltern pflegen, ist nicht bekannt. Schätzungsweise liegt die Zahl bei etwa 225.000 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die sich um ein krankes Elternteil kümmern.

 

Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher sein. Viele Familien nehmen aus Scham und aus Angst vor Eingriffen von außen kaum Hilfe in Anspruch. Selbst wenn ein Pflegedienst in die Wohnung kommt, können damit höchstens 1,5 Stunden am Tag abgedeckt werden. In der restlichen Zeit übernehmen die Kinder die Verantwortung. Sie erfüllen Aufgaben, die sie von anderen kindgerechten Tätigkeiten abhalten. Sie übernehmen Haushaltstätigkeiten wie Aufräumen, Putzen, Waschen, Kochen oder Einkaufen, pflegerische Tätigkeiten wie Medikamentenvergabe, Anziehen, Körper- und Intimpflege und die Betreuung jüngerer Geschwister.

 

Die Eltern dieser Kinder leiden unter einer körperlichen oder geistigen Behinderung, chronischen Erkrankung (beispielsweise Krebs oder Multiple Sklerose), psychischen Erkrankung, Alkohol- oder Suchtmittelabhängigkeit. Wenn die Eltern an Demenz, psychischen Erkrankungen oder Inkontinenz leiden, schämen sich junge Menschen, weil sie annehmen, dass diese Krankheiten gesellschaftlich nicht wirklich akzeptiert sind, heißt es beim Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte. Die oftmals jahrelange Pflege bewirkt bei den Kindern häufig eine Überforderung.

 

Die psychischen und physischen Belastungen sowie die Folgen für die Entwicklung können enorm sein. Auf Grund der Isolation und der Scham oder der Sorge vor Eingriffen in die Familie müsste eigentlich ein öffentliches Bewusstsein erzeugt werden, in dem sich die Kinder aufgehoben und angenommen fühlen. Dabei sind nicht die in der Familie häufig erworbenen Kompetenzen wie ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, frühe Reife und gesteigertes Selbstbewusstsein zu vergessen, die es anzuerkennen und zu fördern gilt.

 

Fach-Mediziner verweisen darauf, dass es schwierig sei, zu erkennen, wer Hilfe braucht, weil junge Menschen sich in dieser Situation oft besonders belastbar präsentieren wollen. Hierbei handelt es sich um einen Schutzmechanismus: „Viele Betroffene zeigen nach außen das Bild eines starken, kompetenten, schon sehr reifen Kindes. Oft werden sie als älter eingeschätzt, als sie wirklich sind. Dieser Zustand, der durch die Anforderungen der Familie und Umwelt begünstigt und beschleunigt wird, täuscht aber oft über die wahren inneren Bedürfnisse des jungen Menschen hinweg.

 

Werden diese nicht erkannt, sind Selbstwertprobleme, Ängste und Depressionen oder Aggressivität, abweichendes Verhalten, Leistungsverweigerung, Schulversagen und Hyperaktivität die Folge. Auch die Ausbildung körperlicher Symptome als Resultat von Überforderung, Angst und Erschöpfung ist bekannt.

 

Gestohlene Kindheit.

 

Gerade wenn ein Elternteil erkrankt ist oder es die familiäre Situation nicht anders zulässt, übernehmen Kinder und Jugendliche die Elternrolle und die Verantwortung meistens automatisch – einfach, weil die Veränderung des Familienlebens durch die Erkrankung nichts anderes zulässt. Fragt man Betroffene, so hört man regelmäßig, dass sie eben „funktionieren“, um ein möglichst geregeltes Leben führen zu können: „Die intensive und umfassende Veränderung der Familienrealität durch die Erkrankung lässt nichts anderes zu. So werden junge Menschen zu pflegenden Angehörigen wider Willen“, weiß Prof. Dr. Michael Klein, klinischer Psychologe und Psychotherapeut. Man kann hier auch von gestohlener Kindheit sprechen.

 

Schließlich können diese Kinder ihre alterstypischen Entwicklungsaufgaben nicht angemessen bewältigen und sind chronisch überfordert: Insbesondere Mädchen scheinen hiervon betroffen zu sein und in Gefahr, innerlich angeeignete psychische Störungen wie beispielsweise Angst, Depression oder Somatisierung zu entwickeln. Jungen reagieren öfter mit nach außen gelagerten Verhaltensweisen und Störungen wie Aggressivität und Hyperaktivität, erklärt der Psychiater.

 

Deutschland im Jahre 2019 spricht aber nur über die anderen Kinder. Kinder, die diffuse Angst vor dem Klima eingeredet bekommen haben. Ihre Schul-Schwänz-Aktionen finden stets fette Schlagzeilen. Über das Schicksal pflegender Kinder spricht niemand. Darum schert sich die links-versiffte deutsche Lückenpresse der Öko-Diktatur nicht.

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