Deutschlands Firmen abgeschlagen

Irrationale Klima-Angst schadet Industrie – Bei Wachstum am Ende

 

Noch merken sie es nicht. „Angst essen Seele auf“. Angst ist normal. Angst hilft uns, nicht mit einem Löwen zu schmusen. Angst kann ausarten, zu Panik werden. Eine generalisierte Angststörung ist für die Betroffenen eine sehr schwerwiegende seelische Belastung, die das ganze Leben überschattet, jeden Lichtstrahl verschluckt. Bei dieser Krankheit sind die Ängste diffus, völlig irrational, entziehen sich Logik und Verstand. Die Angst geht um in Deutschland. Die Angst vor der vermeintlichen Klima-Katastrophe.

 

Geschickt in Gretels Namen pseudo-religiös inszeniert von denen, die Erlösung und Rettung versprechen und sich solchermaßen in einem rauschähnlichen Umfrage-Hoch sonnen. Der Feind sitzt derweil ganz woanders. Aber sie merken es noch nicht. „Angst essen Seele auf“. Deutschland steht nicht wegen des Klimas am Abgrund. Oder doch? Im Klima-Wahn wird Deutschland – wie kein anderes Land der Erde - systematisch deindustrialisiert, ihre Vorzeige-Branche, die Automobil-Industrie vernichtet durch irrationale Grenzwerte, die ohne jeden wissenschaftlichen Beweis wie in Stein gemeißelt festgelegt sind und nicht mehr hinterfragt werden dürfen.

 

Derweil bricht unsere Konjunktur ein, die Grenzen des Wachstums sind erreicht, aber anders als der „Club of Rome“ es uns weismachen wollte. Wir stehen am Beginn einer Rezession. Das Wachstum schmilzt, die Auftragseingänge gehen zurück, die Erwartungen sind nirgendwo so düster wie in Deutschland. Die größten deutschen Konzerne können bei Wachstum und Gewinnen international nicht mehr mithalten. Der Umsatz der größten Unternehmen wächst in keinem Land der Welt langsamer als in Deutschland. Das belegt jetzt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst Young (EY).

 

Die deutschen Konzerne landeten demnach beim Wachstum ganz am Ende der Liste. Ihr Umsatz stieg im Schnitt im Jahr 2018 lediglich um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn (Ebit) sank sogar um zehn Prozent. Im Unterschied dazu steigerten die größten nordamerikanischen Unternehmen ihren Umsatz im vergangenen Jahr im Schnitt um 10,5 Prozent. Asiens Topkonzerne schafften ein Plus von 10,1 Prozent. Auch die europäischen Großunternehmen verbuchten insgesamt einen Zuwachs von 7,7 Prozent - trotz der deutschen Wachstumsschwäche. Bei der Auswertung wurden Banken und Versicherungen nicht berücksichtigt.

 

Allerdings lässt sich die Schwäche der deutschen Konzerne nicht allein mit der aggressiven US-Handelspolitik und ihren Folgen erklären. Das wird deutlich, wenn man die Spitzenreiter des Gewinn-Rankings betrachtet. Da steht nämlich Apple ganz oben: Mit umgerechnet 60 Milliarden Euro. Platz zwei belegte der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung mit gut 45 Milliarden Euro, gefolgt vom US-Softwarekonzern Microsoft mit knapp 30 Milliarden Euro - allesamt also Technologiekonzerne. In dieser Branche gibt es kaum führende deutsche Unternehmen.

 

Das gewinnstärkste europäische Unternehmen war der Ölkonzern Royal Dutch Shell auf Rang vier, der rund 27 Milliarden Euro operativen Gewinn erwirtschaftete. Volkswagen kam als bester deutscher Konzern mit knapp 14 Milliarden Euro auf Platz 25. Insgesamt hatten sieben der zehn gewinnstärksten börsennotierten Konzerne ihren Sitz in den USA.

 

"Die Top-US-Konzerne sind derzeit in vielen Branchen das Maß der Dinge. Sie profitieren vom großen und prosperierenden Heimatmarkt und von der hervorragenden Entwicklung der US-Technologie-Konzerne", so EY. Den operativen Gewinn steigerten die nordamerikanischen und asiatischen Konzerne im Schnitt um 12,8 Prozent beziehungsweise 12,2 Prozent. Europas Topunternehmen verbuchten ein Wachstum von 11,6 Prozent. Den Angaben zufolge zählten 299 Firmen aus den Vereinigten Staaten zu den 1.000 umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen weltweit. Aus Japan schafften es 146 Firmen auf die Liste, China folgte mit 79 Konzernen, aus Großbritannien und Frankreich kamen jeweils 45 Firmen und aus Deutschland 44.

 

Deutschland steht am Abgrund. Arbeitsplätze und damit Wohlstand sind in Gefahr. Eine Entwicklung, die uns wirklich Angst machen sollte, nicht unser CO2-Ausstoß, dessen weltweiter Anteil bei zwei Prozent liegt…..

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