Dubioser Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe:

Jürgen Resch lügt – Es gibt keine Toten wegen der Diesel-Abgase

Jürgen Resch, Chef der dubiosen Deutschen Umwelthilfe (DUH), hat im SWR am Rande des Prozesses vor dem Mainzer Verwaltungsgericht über mögliche Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge seine Lüge wiederholt, wonach angeblich tausende von Toten pro Jahr durch Dieselabgase zu beklagen seien. Einen Beweis dafür bleibt er schuldig. Verständlich, es gibt keinen einzigen. 

Aber die durch ihn ausgelöste Panik-Attacke bei deutschen Gutmenschen mit angeborenem Schuld-Gen sitzt. Nicht der Diesel verschmutzt die Umwelt, sondern Typen wie Resch, Göring-Eckhardt oder Özdemir vergiften das Klima der politischen Kultur mit der CO2- und NOX-Lüge, die auch durch gebetsmühlenhafte Wiederholung nicht wahr wird. 

Resch bezieht sich auf das Bundesumweltamt, das von 6 000 solcher angeblicher Diesel-Toten gesprochen hatte. Inzwischen musste das Bundesumweltministerium, dessen nachgeordnete Behörde das Bundesumweltamt ist, zurückrudern und einräumen, dass die ursächliche Wirkung von Stickoxiden hinsichtlich dieser angeblichen Todesfälle mit einer solchen Studie gar nicht belegt werden kann: 

„Die Studie nähert sich durch statistische Berechnungen und Zusammenhänge zwischen zahlreichen Faktoren und Kriterien der Zahl vorzeitiger Todesfälle aufgrund von Stickstoffdioxidbelastungen an“, musste das Ministerium relativierend zugeben. Nicht mehr und nicht weniger leiste diese Studie, so ein Ministeriums-Sprecher kleinlaut.

Eine statistisch höchst umstrittene Annäherung, die in keinster Weise belastbar ist – das klang bei der Vorstellung der Studie im Frühjahr freilich noch ganz anders. Tatsächlich kann man keinen einzigen Toten klar dem Abgas von Dieseln zuschreiben. „Ist eine Person an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gestorben, kann dies nicht eindeutig etwa auf eine Belastung mit Stickstoffdioxid zurückgeführt werden“, sagt Professor Dr. Joachim Heinrich von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). 

Eine Kapazität im Fachbereich Lungenheilkunde, Professor Dr. Dieter Köhler, langjähriger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, stellt klar: Stickstoffdioxid sei in Konzentrationen rund um den europäischen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft „total ungefährlich“. Erst bei Dosen von 800 bis 1000 Mikrogramm würden unbehandelte Asthmatiker „etwas reagieren“, sagte Köhler. 

Todesfälle gebe es aber „natürlich in keinem Fall“. Ein Raucher beispielsweise erreiche „über 200.000 Mikrogramm pro Kubikmeter, wenn er eine Zigarette raucht“. Selbst das Anzünden eines Adventskranzes verursache mehr als 200 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. Hinzu kommt, dass seit 1990 die Stickoxid-Emissionen um 60 Prozent gesunken sind. 

Noch schneller sind allerdings die Grenzwerte nach unten gegangen. Bevor der Diesel sie erreicht, werden einfach die Grenzwerte so lange gesenkt, bis sie wieder überschritten werden. Nur so kann der völlig falsche Eindruck entstehen, die Luft werde immer dreckiger, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Andere Faktoren wie die Einnahme von Medikamenten, Alkoholkonsum oder sportliche Aktivitäten hätten hundertmal so großen Einfluss auf die Gesundheit wie die Belastung mit Stickoxiden, unterstreicht Köhler. Aus seiner Sicht müssten daher die EU-weit geltenden Grenzwerte angepasst werden – nach oben. 

Auch im Bericht des Abgas-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages wurde nach der Sachverständigen-Anhörung festgestellt, dass in Deutschland keine toxikologisch bedenklichen Stickoxid-Werte in öffentlich zugänglichen Bereichen bestehen und es keine wissenschaftlich erwiesenen Zahlen zu Erkrankungen oder Todesfällen aufgrund von Überschreitungen von Stickoxid-Grenzwerten in Deutschland gibt. 

Wirtschaftsprofessor Walter Krämer kritisiert die zweifelhafte Studie des Bundesumweltbundesamtes ebenfalls. Auf seriöse Weise könne kein Nachweis erbracht werden, dass Menschen wegen Stickstoffdioxid-Belastung - verursacht von Dieselmotoren - ums Leben kämen. Im Gegenteil: Es lasse sich in verschiedenen Studien erkennen, „dass die Stickoxidbelastung der Luft seit Langem zurückgeht und dass die Menschen immer länger leben. Das ist, was den Statistiken wirklich seriös zu entnehmen ist“, sagt Krämer.

Und weiter: „Stickoxide sind ja bei Weitem nicht der einzige Umwelteinfluss, dem die Menschen ausgesetzt sind. Das Leben in der Stadt und auf dem Land unterscheidet sich nicht nur durch den Stickoxidgehalt der Luft, sondern auch durch viele andere Faktoren. Bei manchen Studien werden die Menschen nicht einmal gefragt, ob sie rauchen, obwohl das alle anderen Umwelteinflüsse überlagert. Für Studien, die Stickoxide für Tausende von Menschenleben verantwortlich machen, gibt es daher nur eine Bezeichnung: Sie sind reine Panikmache“.

Jürgen Resch mit seiner umstrittenen Umwelthilfe, die vom Hybrid-Hersteller Toyota gesponsert wird, geht es also in Wahrheit nicht um „saubere Luft“. Demagogisch verbreitet Resch die falsche Mär von den „Diesel-Toten“, um damit seine obskuren Abmahn-Geschäfte am Laufen zu halten. Für diese Behauptung gibt es keinen einzigen Beweis. Wer sie aufstellt, lügt.

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