Elektro-Wahn der Regierung

Um Kinderarbeit und Sklaverei schert sich die Bundesregierung nicht

 

Die Bundesregierung fördert massiv Elektromobilität und sieht in ihr das Heilmittel für die Mobilität der Zukunft. Elektrofahrzeuge sollen Mobilität und Umwelt elegant in Übereinstimmung bringen. Im Elektro-Wahn werden E-Autos idealisiert, der Diesel dagegen verurteilt und deutsche Autohersteller existentiell bedroht und abertausende Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt. Bis 2022 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Bis 2030 sollen es schon sechs Millionen sein, um Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Dafür stellte die Bundesregierung ein Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro bereit.

 

Dabei schert sich die Merkel-Truppe nicht um Kinderarbeit und Sklaverei. Sie sind aber trauriger Alltag, um an die begehrten Rohstoffe zu kommen, ohne die es keine Akkus für Elektro-Autos gibt: Metalle aus dem Kongo oder Lateinamerika wie Kobalt, Kupfer, Nickel und Lithium. Beispiel Kobalt: Er ist ein Schlüsselelement für die Elektromobilität, weil er hohe Energiedichten ermöglicht. Derzeit werden etwa zehn Kilo für das Batteriepaket eines E-Pkw benötigt. Zwei Drittel des derzeit weltweit verarbeiteten Metalls kommt aus der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika. Der Boom bei elektronischen Geräten mit Akkus und die steigende weltweite Nachfrage bei batterieelektrischen Autos haben dazu geführt, dass sich der Preis von Kobalt in den vergangenen zwei Jahren fast vervierfacht hat. Er sprang von 23 Dollar auf knapp 90 Dollar pro Kilogramm. Der Abbau von Kobalt in der demokratischen Republik Kongo erfolgt vor allem unter Sklaverei-ähnlichen Bedingungen, zum Teil sogar unter Kinderarbeit (https://www.elektro-auto-news.net/2018/warum-der-kobalt-abbau-ein-problem-darstellt-und-wie-es-geloest-werden-koennte).

 

Beispiel Lithium: Der chilenische Chemie- und Bergbaukonzern SQM ist einer der größten Produzenten von Lithium. Der Konzern war ursprünglich staatlich und wurde während der Diktatur unter Pinochet in den 1980er Jahren privatisiert. Seitdem ist ein Großteil der Anteile im Besitz der Familie Pinochet. Dem Unternehmen werden Geldwäsche, Steuerhinterziehung und illegale Wahlkampffinanzierung vorgeworfen. Chile ist das einzige Land der Welt, in dem Wasserressourcen und Wassermanagement zu 100 Prozent privatisiert sind. Das heißt, der Staat vergibt Wasser-Konzessionen an private Unternehmen. SQM besitzt aktuell die Wasserrechte in der Region um den Salar de Atacama, wo Lithium abgebaut wird. Dieser Zustand stellt eine deutliche Verletzung der Rechte der indigenen Bevölkerungen auf Territorium und Umweltschutz dar. Chile rechnet damit, dass mit Lithium allein bis 2030 rund 15 Milliarden Dollar eingenommen werden können.

 

In der öffentlichen Wahrnehmung wird Elektromobilität sehr positiv dargestellt. Ein Elektroauto wird als natürlich sauber präsentiert. Schließlich funktioniert es ohne Auspuff. Das ist allerdings eine oberflächliche Betrachtung. Auch wissenschaftliche Studien und Berichte wie das Öko-Institut e.V. (Institut für angewandte Ökologie) stellen die Umweltfreundlichkeit von Elektroautos in Frage und aus der Sicht einer Gesamt-Ökobilanz. Die berechnet, wie viel CO2-Emissionen im gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs entstehen. Vor allem bei der Stromerzeugung für E-Autos entsteht CO2, da sie etwa zur Hälfte auf fossilen Brennstoffen basiert. Auch die Herstellung des Autos und der Batterien verursacht erhebliche CO2-Emissionen (https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/mobi-litaet-und-verkehr/elektromobilitaet/).

 

Elektromobilität schafft also letztendlich mehr Probleme als sie löst. Elektroautos sind weder CO2-neutral noch in irgendeiner Weise umweltfreundlich. In vielen Fördergebieten für Rohstoffe werden humane Menschenrechte und Arbeitsstandards aufs Gröbste verletzt. Dazu gehört das Entstehen saurer Grubenwässer, Wasserkonflikte zwischen Bergbauunternehmen und eingeborenen Völkern sowie nicht vertretbare Arbeitsbedingungen in Minen. Durch das "Regierungsprogramm Elektromobilität" wird die sozioökologische und sozio-ökonomische Problematik des Nordens in den globalen Süden verlagert. Damit entlarvt sich die Elektromobilität als Strategie zur Hebung des grünen Wohlfühlfaktors und nicht der sogenannten globalen Nachhaltigkeit. Das verleiht den Verteidigern der Elektromobilität wahrlich keinen grünen Daumen, sondern eher eine blut-rote Hand.

 

Das verschweigt die Bundesregierung natürlich, statt sich im Rahmen Ihrer Strategie zur Förderung der Elektromobilität einen transparenten rohstoffpolitischen Ansatz zu erarbeiten, in diesem Sinne die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Arbeitsstandards für im Rohstoffsektor der Elektromobilität investierende Unternehmen aus Deutschland verpflichtend zu machen und sich in der EU für das gleiche Ziel einzusetzen.

 

Darüber hinaus muss sich die Bundesregierung auf internationaler Ebene dafür stark machen, dass im Rohstoffsektor der Elektromobilität ein Zertifizierungsinstrumentarium entwickelt wird, damit Produkte klar erkennbar sind, die auf Basis von fairem Rohstoffabbau produziert wurden. Schließlich muss dafür gesorgt werden, dass Kobalt und Lithium in rohstoffreichen Ländern unter menschenwürdigen und umweltgerechten Abbaubedingungen gefördert werden.

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