Frankreichs Ex-Innenminister Gérard Collomb:

Der Islam wird binnen der nächsten fünf Jahre Europa übernehmen

 

"Der Islam wird innerhalb der nächsten fünf Jahre Europa übernehmen." Diese Einschätzung äußert der Sozialist Gérard Collomb, bis Oktober 2018 französischer Innenminister, in einem Interview. Der Franzose warnt davor, dass die Situation irreversibel werden könnte. Collomb erinnerte an die steigende Gewaltbereitschaft bei muslimischen Migranten. Die Islamisierung von einigen europäischen Staaten sei ein fortschreitender Prozess. 2018 gab es in Frankreich 235.000 Anzeigen wegen versuchter Vergewaltigung, das sind 62.000 mehr als zwei Jahre zuvor und 225.000 mehr als im Jahre 2005. Im Jahre 2018 zählte man bei unseren Nachbarn 1.000 Angriffe auf Christen und 541 antisemitische Vorfälle, ein Anstieg von sage und schreibe 64 Prozent innerhalb eines Jahres!

 

Collombs Einschätzung deckt sich mit dem, was der türkische Staatspräsident Erdogan als Losung für seine Gefolgsleute in Europa ausgibt: „Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn ihr seid die Zukunft Europas“. Dem angesagten Geburten- folgt nun der Migrations-Feldzug, so die deutsch-syrische Autorin Laila Mirzo. „Denn Erdogan öffnet die Schleusen und flutet das Abendland mit moslemischen Migranten. Seit 2015 sind wir unfreiwillige Zeugen einer neuen Völkerwanderung, der Islam betreibt einen islamischen Imperialismus durch Migration“. Mirzo ist überzeugt, dass Millionen Auslandstürken an der ideologischen „Nabelschnur“ Ankaras hängen.

 

Erdogans „fünfte Kolonne“ sei gefügig und hungere nach Führung. Mirzo erinnerte an die türkische Mobilisierung auf europäischen Plätzen und Straßen nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016. Der Islam passt nicht zu Deutschland, schreibt die Autorin in ihrem Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“. Die Islamexpertin warnt vor Dschihad, Scharia und Islamisierung in Deutschland. Ein nicht-reformierter Islam bedeute immer auch Scharia, betont Mirzo, die 2007 zum Christlichen Glauben konvertierte. „Die Scharia ist die Gebrauchsanleitung für den Islam, und sie ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern sie ist von der heiligen Schrift des Islam abgeleitet, dem Koran.

 

Die Scharia ist eine radikale Gesellschaftsordnung, die das gesamte öffentliche und private Leben regelt. Mit ihr wird die Unterdrückung der Frauen, der Hass gegen Juden oder Homosexuelle oder die brutale Beschneidung, ja die Verstümmelung von weiblichen Säuglingen legitimiert. Das alles passiert nicht nur irgendwo in fernen Ländern, sondern mitunter auch in Deutschland. Wie soll das mit den europäischen Werten von Humanismus, Rechtstaatlichkeit und Gleichberechtigung vereinbar sein?“ Der sogenannte europäische Islam sei viel zu schwach.

 

„Er ist weit davon entfernt, mehrheitlich repräsentiert zu sein. Im Gegenteil: Reform-Moscheen wie die von der Frauenrechtlerin Seyran Ates sind die Ausnahme. Statt einer Reform des Islam erleben wir immer öfter ein islamkonformes Europa, das einknickt vor den orthodoxen Muslimen. Wo man es hinnimmt, dass ein Mann einer Frau den Handschlag verweigert, dass Mädchen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen und dass Schulen Burkinis anschaffen. Dadurch erhöht man leider nur den Druck auf die liberalen Muslime. Das spürt man ganz konkret in Alltagssituationen. Druck wird auf die Eltern ausgeübt, die ihre Töchter ohne Kopftuch in die Öffentlichkeit lassen oder am Schwimmunterricht in Badeanzug teilnehmen lassen.

 

Aber auch von anderen Jugendlichen. An vielen Schulen hat sich mittlerweile unter männlichen Teenagern eine islamistische Jugendkultur entwickelt, eine Generation „haram“, welche sich die Scharia zum Vorbild nehmen und Mitschüler drangsalieren. Aber auch die hiesigen Islamverbände üben Druck aus, was sie öffentlich natürlich nie zugeben würden. Viele liberale Gläubige stürzen sie damit in das Dilemma, scheinbar kein guter Muslim mehr zu sein, wenn sie auf das Kopftuch verzichten oder ihre Homosexualität ausleben wollen. Das alles gipfelt in den Ehrenmorden, die auch in Deutschland keine Seltenheit sind“.

 

Laila Mirzo ist Trainerin für interkulturelle Kompetenz und macht als Islamkennerin auf die Gefahren eines konservativ gelebten Islam aufmerksam. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines syrisch-kurdischen Vaters kam sie im Alter von elf Jahren nach Bayern. Seit 2002 lebt Mirzo in Österreich.

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