Gestatten: Münchhausen, Baron Münchhausen

Jetzt hat´s die auch erwischt – Arbeitgeberpräsident mit Fake-News

 

Gestatten: Münchhausen, Baron von Münchhausen. Im bürgerlichen Leben Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident. Als solcher konnte man jetzt eine schöne Geschichte von ihm hören über das Wunder der tüchtigen „Flüchtlinge“ und Migranten, die sich als „Stütze der deutschen Wirtschaft“ erweisen. Wie bitte? Die entsprechende Titel-Zeilen in den einschlägigen Medien lautete: „Hälfte der Flüchtlinge arbeitet als Facharbeiter oder Experteoder aber: „Arbeitgeber jubeln über Flüchtlings-Jobwunder“.

 

400 000, so Münchhausen-Kramer stünden in Arbeit. Bei genauem Hinschauen relativierte sich das Jobwunder jedoch. Denn anders, als die Überschrift Glauben macht, bezieht sich "Die Hälfte" nicht auf die Gesamtzahl aller Flüchtlinge, sondern auf jene, die überhaupt arbeiten. Und das sind nur gut 200.000 Personen. Und von denen, die arbeiten sind die Hälfte angeblich Facharbeiter, Spezialisten oder Experten. In welcher Tätigkeit genau oder in welcher Branche, das bleibt natürlich im Dunkeln.

 

Quelle der verwirrenden Schlagzeilen war das „Redaktionswerk Deutschland“ (RND). Dieser Zeitungs-Zusammenschluss bezog sich dabei auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine AfD-Anfrage im Deutschen Bundestag. In dem Artikel heißt es:

 

"Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge mit sozialversicherungspflichtigem Job ist als Facharbeiter, Spezialist oder Experte beschäftigt. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Ende März 2018 seien in Deutschland 220.000 Menschen aus den wichtigsten acht nichteuropäischen Asylherkunftsländern – darunter Syrien, Irak und Eritrea – sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. "Davon waren 104.000 oder 47 Prozent in einer Tätigkeit als Helfer beschäftigt, 92.000 oder 42 Prozent in einer fachlich ausgerichteten Tätigkeit beschäftigt, 7.000 oder drei Prozent als Spezialisten und 16.000 oder sieben Prozent als Experten tätig", so das Ministerium.

 

Helfer, fachlich ausgerichtet, Spezialisten, Experten – was immer das genau heißen mag. Münchhausen-Kramer und die RND-Zeitungen „vergaßen“ leider zu erwähnen, dass Ende März 2018 von über einer Million „Flüchtlingen“ seit 2015 insgesamt 662.000 erwerbsfähige „Flüchtlinge“ Hartz IV-Leistungen bezogen. 96.000 Männer und Frauen bekamen als sogenannte „Aufstocker“ noch zusätzlich staatliche Unterstützung.

 

Wenn also die Zahl der arbeitsfähigen „Flüchtlinge“ und Migranten mit Hartz-IV-Leistungen drei Mal höher ist, als die Zahl derer, die arbeiten, kann man sicher nicht zu dem Schluss kommen, das damit die Integration bereits geschafft sei, wie Münchhausen Kramer freudig erregt insinuiert. Auch die Zahl der 400.000, die laut Kramer einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben, hält einer genaueren Prüfung nicht stand. Knapp 290.000 davon sind nämlich laut Bundesagentur für Arbeit im November sozialversicherungspflichtig beschäftigt (womit auch immer), nur 30.000 Flüchtlinge sind in Ausbildung und 72.000 waren zuletzt geringfügig beschäftigt.

 

Was hat wohl Kramer getrieben mit Fake-News in der Münchhausen-Rolle den Merkel-Unterstützer zu geben? Die Antwort: Die Arbeitgeber hoffen auf das geplante „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft fordern mit Nachdruck, dass „Deutschland weiter eine offene Gesellschaft bleiben muss, die bereit ist, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben“, meint Kramer. Die deutschen Arbeitnehmer werden es mit Interesse hören, dass ihnen mit Billig-Kräften aus dem außereuropäischen Ausland harte Konkurrenz ins Haus steht. Also bitte nicht wundern, wenn Münchhausen-Kramer demnächst auf einer Kanonen-Kugel sitzend ins Bundeskanzleramt einschießt….

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