Ja hat der noch alle Tassen im Schrank?

Oberster Katholik Deutschlands: Eine Grußbotschaft zum Ramadan

Hat der noch alle Tassen im Schrank? Kardinal Marx (Nomen est Omen), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) übermittelt am 3. Sonntag in der Osterzeit in einer „Grußbotschaft an die Muslime in Deutschland“ Segenswünsche zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Die peinliche Anbiederung des höchsten Repräsentanten der Römisch Katholischen Kirche in Deutschland an den Islam kulminiert damit auf einem neuen Höhepunkt.

 

Dieser Vorgang fügt sich nahtlos in die Erinnerung des skandalösen Bildes, als Kardinal Marx und sein protestantischer Kollege Bedford-Strohm 2016 bei ihrem Besuch im Felsendom in Jerusalem in vorauseilender Unterwerfung vor den muslimischen Gastgebern ihre Kreuze ablegten. Ein Bischof, der ausgerechnet in Jerusalem sein Amtskreuz in der Tasche versteckt und dann auch noch wahrheitswidrig behauptet, das hätten die Israelis von ihm verlangt, hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Als der bayerische Ministerpräsident Söder verfügte, dass im Eingangsbereich von Ämtern wieder Kreuze aufzuhängen seien, gehörte auch Marx zu den Kritikern. Der katholische Erzbischof von München und Freising sagte, der Erlass habe „Spaltung, Unruhe, Gegeneinander“ ausgelöst!

 

Damit stellte sich Marx an die Seite derer, die auch Weihnachtsmärkte und Martinsumzüge als Lichterfeste säkularisieren wollen. Die den Sternsingern die Tür zuschlagen und Karfreitag abschaffen wollen. Deren Hass auf christliche Symbole und Traditionen wird gelegentlich mit mutmaßlichen Befindlichkeiten von Muslimen gerechtfertigt, was einer vorauseilenden Unterwerfung unter eine islamische Kultur gleichkommt. Jeder Muslim, jeder Atheist und jeder Andersgläubige kann sich unter diesem Kreuz sicher fühlen. Es steht nicht für einen Herrschaftsanspruch, sondern für eine Selbstverpflichtung, jeden Menschen unabhängig von seiner Herkunft, seinem Glauben, seinem Können oder seinem Geschlecht gleich und anständig zu behandeln.

 

Derselbe Zeitgeist-Katholik Marx bezeichnete 2016 Martin Luther als „bombastische Gestalt“. Marx steht auch für eine Anerkennung von Scheidung und Zweit-Ehe (Dritt-Ehe). Die Richtung der DBK ist klar. Das Modell, an dem sich Kirchenvertreter wie Marx orientieren, ist der liberale Protestantismus. Die Gesellschaft verändere sich, angetrieben von welchen Kräften auch immer, ob christlich oder nicht, und die Kirche habe diese „Zeichen der Zeit“ zu erkennen, zu akzeptieren und zu integrieren.

 

Auf Marx trifft zu, was der italienische Erzbischof Luigi Negri feststellt: „Weite Teile der katholischen Gemeinschaft sind von einem übereifrigen Irenismus (Überbetonung des Gemeinsamen) untergraben, der seit Jahrzehnten Wühlarbeit leistet und dessen Hauptsorge nicht die eigene Identität ist, sondern der Dialog um jeden Preis mit dem Ziel, auch die entferntesten Positionen irgendwie vereinbar scheinen zu lassen“.

 

Auf Sri Lanka starben am Ostersonntag Hunderte von Menschen durch Angriffe islamischer Terroristen. Die meisten waren Christen, ein Fünftel davon Kinder. Am Ostersonntag und Ostermontag bezeichnete Papst Franziskus auf dem Petersplatz im Namen des Dialogs mit dem Islam die blutigen Terroranschläge gegen Christen, die sich in den Kirchen versammelt hatten, um die Auferstehung Jesu zu feiern, als allgemeine, „nicht zu rechtfertigende“ Taten. Von Brecht wissen wir, „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“. Es müsste der Kirche doch offenbar sein, dass wir in Deutschland einer schleichenden Islamisierung entgegensteuern.

 

Stattdessen ergibt man sich im „Dialog“ mit dem Islam, der im Grunde keiner ist. Er ist meist ein islamischer Monolog und ein Zurückweichen der Christen und ihrer geistlichen und weltlichen Führer. Bekanntlich wird von Muslimen die „Kunst des Verhüllens“ beziehungsweise der Verstellung (taqiya), also die Lüge, eingesetzt, die nach Angabe maßgeblicher Autoritäten (Ibn Taimiya, Abu Hamid al-Ghazali) ausdrücklich gerechtfertigt wird. Die Lüge dient unverhohlen dem Ziel des Islam nach Unterwerfung „ungläubiger“ Völker, der Weltherrschaft schlechthin.

 

Woher man das weiß: Ein Blick in den Koran genügt. Der ehemalige Chef der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Bardakoglu bringt es auf den Punkt: „Es steht außerhalb jeder Erörterung, dass das, was im Koran steht, gilt“. Und: Der Islamrat für Europa hat 1980 in London beschlossen: „Der Islam ist ein Glaube, eine Lebensweise und eine Bewegung zur Aufrichtung der islamischen Ordnung in der Welt“.

 

Der Islam macht in unserer Zeit mehr Christen zu Opfern und Märtyrern als jemals zuvor in der Geschichte. Die katholische Kirche wird selbst immer öfter zur Zielscheibe von Angriffen. Beispiel Frankreich. 2018 registrierte das Innenministerium 1.063 Vorfälle gegen Kirchen und Friedhöfe. Eine deutliche Zunahme gegenüber 2017. Das Schweigen der meinungsbildenden Medien darüber ist Teil der einlullenden Manipulation der Menschen, auch der Christen, die solche Angriffe und die Ausbreitung der antichristlichen Ideologie der Neutralität erst ermöglicht.

 

Hierzulande frönt man der irrigen Fiktion - siehe Kardinal Marx - der Islam und die in seinem Namen begangene Gewalt hätten nichts miteinander zu tun. Daher hätten weder die islamischen Staaten noch die islamischen Führer wirkliche Verantwortung zu übernehmen. Entsprechend wird in Europa der Islam im Zusammenhang mit dem Terrorismus von Politik und Medien verschwiegen, wenn nicht sogar auf irrationale Weise verteidigt. Der Eindruck: Je mehr Attentate geschehen, desto lautstarker wird der Islam in Schutz genommen, salonfähig gemacht und staatlich anerkannt.

 

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. war es, der in seiner historischen „Regensburger Rede“ von 2006 zwei Bedrohungen benannte: „Den Islam und den Relativismus. Die eine Gefahr kommt aus dem Osten, die andere aus dem Westen“. Derselbe Papst beklagte auch in Deutschland einen „etablierten und hochbezahlten Katholizismus, vielfach mit angestellten Katholiken, die dann der Kirche in einer Gewerkschaftsmentalität gegenübertreten“. Durch die Vielzahl bezahlter Mitarbeiter drohe ein „Überhang an „ungeistlicher Bürokratie“ zu entstehen. Gleichzeitig kritisiert der emeritierte Papst auch die theologischen Fakultäten in Deutschland. Die Universitätstheologie brauche eine „neue Intensität des Glaubens“.

 

Kardinal Marx sei an ein weiteres Wort des emeritierten Papstes erinnert, der einmal sein Vorgänger auf dem Bischofsstuhl des Heiligen Korbinian zu München und Freising gewesen war: „Die Kirche bedarf dringend überzeugender Hirten, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen“. Und was meint Marx? Die Herausforderungen der EU in der aktuellen Situation seien „Klimawandel, Veränderung der Arbeitswelt und Flucht- und Migrationsbewegungen“. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Verkündigung des Evangeliums oder Seelsorge, Exzellenz? Wann haben sich diese Bischöfe das letzte Mal klar zur Genderideologie und Frühsexualisierung der Kinder in staatlichen Schulen, zur Massenabtreibung, zur beschlossenen aktiven Sterbehilfe, zum Religionsunterricht oder zur Präimplantationsdiagnostik geäußert?

 

Der Heilige Papst Pius X. (1835 bis 1914) war schon vor über 100 Jahren davon überzeugt, dass die gefährlichsten Feinde der Katholischen Kirche „die Modernisten im Inneren der Kirche selbst“ sind. Er antwortete in gespenstischer Aktualität auf die Frage, warum jene gerade die gefährlichsten Gegner der Kirche seien:

 

“Weil sie nicht außerhalb der Kirche, sondern, wie gesagt, innerhalb derselben ihre Pläne zum Verderben der Kirche schmieden; die Gefahr ist in den Adern, im tiefsten Inneren der Kirche verborgen und der Schaden ist um so sicherer, je genauer sie die Kirche kennen. Ferner setzen sie die Axt nicht an die Äste und Zweige, sondern an die Wurzel selbst, an den Glauben nämlich und an dessen tiefste Fasern.”

 

Das links-politische Treiben des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz missfällt zunehmend innerkirchlichen Kreisen, einfachen Priestern. Sie haben sich zur „Communio Veritatis“ zusammengeschlossen und fordern Marx´ Rücktritt. Die Priester schreiben:

„Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen, indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern. Wir weisen die Instrumentalisierung unserer Religion zurück! Sie benutzen diese in verfälschender Verweltlichung zur Verbreitung der linksliberalen politischen Ideologie des Mainstreams“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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