Klima-Angst – Ein Massenwahn

Deutsche sehen wegen Phantomangst wirkliche Bedrohungen nicht

 

Deutschland unter fiebriger Angst. Nicht vor den Folgen der muslimischen Massen-Invasion. Nicht davor, wie fast 60 Milliarden Euro Kosten dafür jährlich zu stemmen sind, nicht davor, dass Frau oder Tochter geschändet oder ermordet werden könnte, wie es fast täglich in Deutschland geschieht. Und Deutschland hat keine Angst vor einer wirtschaftlichen Rezession, die wir jetzt schon erleben. Deutschland hat auch keine Angst vor Massenentlassungen, die uns in diesen Tagen regelmäßig verkündet werden, auch keine Angst vor einem Kollaps der Stromversorgung, der kommt ja aus der Steckdose…

 

Deutschland hat Angst vor einem Klimawandel. Wie hätten nicht mehr viel Zeit, lässt die Heilige Gretel verkünden. Wie ist das möglich? Jahrzehntelange Indoktrination. The German Angst. Ende des Wachstums (1972), Angst vor dem Waldsterben (80er Jahre), Angst vor dem Ozon-Loch (ebenfalls 80er Jahre) und seit dem Jahrtausendwechsel eben verstärkt die Klima-Angst, die erfolgreichste Propaganda- und Demagogie-Kampagne aller Zeiten. Angst ist das wichtigste Manipulationsinstrument für die Beeinflussung von Massen. Dabei ist der Klimawandel so ewig wie die Erde und deren Neigungswinkel zur Sonne. Der Mensch hat darauf keinen Einfluss. Beeinflussbar sind die Menschen, aber Wetter und Klima nicht. In der Geschichte der Erde gab es viel kältere, aber auch viel heißere Zeiten.

 

Zur Beantwortung der Frage, wie Deutschland, das Land der Dichter und Denker verhängnisvoll zum zweiten Mal in seiner Geschichte einem Massenwahn verfallen kann, zunächst die Frage „Was ist Propaganda“? Wer könnte diese Frage besser beantworten, als die Bundeszentrale für politische Bildung:

 

„Propaganda ist der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denkens, Handelns und Fühlens von Menschen. Wer Propaganda betreibt, verfolgt damit immer ein bestimmtes Interesse. In Verbindung mit dem Krieg machen Politiker und Militärs von Propaganda Gebrauch, um zum Beispiel die eigene Bevölkerung von einem Krieg zu überzeugen. Sie betonen die Notwendigkeit des Krieges (vernichtenswerte Feinde, Sicherheit der eigenen Bevölkerung, Absetzung eines brutalen Regimes etc.) und blenden alle anderen Aspekte aus (eigene Macht- und Wirtschaftsinteressen, ausgelöstes Kriegsleid, Kriegsverbrechen der eigenen Soldaten etc.)“.

 

Wann ist Propaganda erfolgreich? Diese Frage beantwortet uns Gustave Le Bon in seinem bis heute gültigen Standardwerk „Psychologie der Massen“ von 1895. Sigmund Freud gehörte zu seinen Bewunderern und Nutznießern ebenso wie Adolf Hitler. Massenpsychologie behandelt das menschliche Verhalten und Handeln in größeren Menschenansammlungen im Zustand der Ruhe und Besonnenheit und im Zustand der kollektiven Aufregung und Emotionalisierung:

 

Erkenntnis 1: Deine Ideen müssen nicht logisch sein, sondern das Weltbild der Masse bestätigen

 

Nicht jede Idee findet Resonanz bei der Masse. Eine Hauptprämisse, damit deine Ideen angenommen werden, ist, dass sie den Zeitgeist trifft. Wenn du beispielsweise vorschlagen würdest, die Todesstrafe wieder einzuführen, wirst du wahrscheinlich selten auf Zustimmung treffen. Wenn dagegen deine Idee den Zeitgeist trifft und es eine gemeinsame Wertebasis gibt, sind die Massen für viele Ideen offen.

 

Erkenntnis 2: Die Psychologie der Massen reagiert auf Emotionalität in Form von großen Worten und Bildern

 

Auch wenn viele Menschen sich als rational und für sich selbst denkend bezeichnen würden, lassen die Massen sich ähnlich wie Kinder leicht von Bildern und Geschichten begeistern. Dabei gilt die Maxime: Je verrückter und eindringlicher, desto besser. Beispiel: Der Kölner Dom steht in der Nordsee. Zur Hälfte überflutet, nur noch das Kirchendach und die Türme ragen aus den Fluten heraus. Das war das Spiegel-Cover, mit dem in Deutschland im Sommer 1986 die Medienkarriere des Themas Klimawandel begann. Die Macher des Magazins waren dabei nicht zimperlich. Sie riefen in Großbuchstaben "DIE KLIMA-KATASTROPHE" aus – Untertitel: "Ozon-Loch, Pol-Schmelze, Treibhaus-Effekt, Forscher warnen".

 

Aber nicht nur Bilder regen die Psychologie der Massen an, sondern auch ungenaue, aber machtvolle Begriffe, wie Wahrheit, Vaterland und Freiheit erweisen sich als effektiv. Absehen sollte derjenige, der die Psychologie der Massen beeinflussen will, von einer rein logischen und rationalen Herangehensweise. Auch wenn die Menschen sagen, dass sie Vernunft geleitete Wesen sind, erweist sich das Ganze in der Praxis als falsch. Überzeugung durch Rationalität und Logik ist genau so effektiv, wie einen Hund davon zu überzeugen, sich die Wurst für Notzeiten gut einzuteilen.

 

Erkenntnis 3: Die essentiellen Eigenschaften, die notwendig sind, um auf die Massen einzuwirken

 

Die menschliche Geschichte ist voll mit Beispielen, von Menschen, die als Einzelpersonen große Menschenmassen bewegen konnten. Leider kann nicht nur ein Buddha oder ein Jesus die Massen führen, sondern auch ein Joseph Stalin oder Adolf Hitler. Charisma ist laut Le Bon dafür essentiell. Eine starke Obsession für seine Überzeugung wirkt sehr anziehend auf die meisten Menschen und erhöht die Wirkung auf die Massen – siehe die „Heilige Gretel“.

 

Des Weiteren ist ein Nimbus wichtig um die volle Wirkung als Führer der Massen zu entfalten. Wörtlich heißt Nimbus so viel wie Heiligenschein. Le Bon beschreibt in seinem Werk „Psychologie der Massen“ drei Hauptwerkzeuge, die sich jeder Anführer einer Masse zu Eigen machen muss.

 

Behauptung - Zunächst wird eine Behauptung aufgestellt, die das Weltbild der Massen bestätigt und eine große, emotionale Nachricht transportiert. Wiederholung - Wir Menschen haben die verrückte Tendenz Dinge für wahrer zu halten, ja öfter man sie gehört hat. Irgendwann können wir nicht mehr zwischen bloßer Behauptung und Wahrheit unterscheiden, wenn die Nachricht nur oft genug verstärkt wurde. Übertragung - Nun wird die Ideologie mithilfe von Massenmedien an möglichst viele Menschen weitertransportiert bis sie sich als Selbstläufer verbreitet.

 

Le Bon formulierte das 1895 folgendermaßen:

 

In den Massen verlieren die Dummen, Ungebildeten und Neidischen das Gefühl ihrer Nichtigkeit und Ohnmacht; an seine Stelle tritt das Bewusstsein einer rohen, zwar vergänglichen, aber ungeheuren Kraft.

 

Beim Studium der Einbildungskraft der Massen fanden wir, dass sie namentlich durch Bilder erregt wird. Diese Bilder stehen einem nicht immer zur Verfügung, aber man kann sie durch geschickte Anwendung von Worten und Redewendungen hervorrufen. … Worte, deren Sinn schwer zu erklären ist, sind oft am wirkungsvollsten.

 

So zum Beispiel die Ausdrücke Demokratie, Sozialismus, Gleichheit, Freiheit und andere, deren Sinn so unbestimmt ist, dass dicke Bände nicht ausreichen, ihn festzustellen. Und doch knüpft sich eine wahrhaft magische Macht an ihre kurzen Silben, als ob sie die Lösung aller Fragen enthielten. In ihnen ist die Zusammenfassung der verschiedenen unbewussten Erwartungen und der Hoffnung auf ihre Verwirklichung lebendig“ – soweit Gustave Le Bon.

 

Wir erinnern uns an die Wortschöpfungen Ende des Wachstums / Ozon-Loch oder Klimawandel. Das Schlusswort gebührt aber Ottmar Edenhofer, unter anderem Chefökonom beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), mit dessen Äußerung vom November 2010 über den großen Klima-Schwindel und die wahren Absichten der sogenannten „Klimaschützer“:

 

„Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun“.

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