Nach der Brandstiftung durch Lagerbewohner auf Lesbos:

Österreich gegen Aufnahme – „Keine falschen Signale aussenden“

 

Das muss man ihm lassen. Sebastian Kurz, Österreichs Kanzler – obschon in der falschen Partei – beweist in Asyl-Fragen Verstand und Augenmaß, anders als seine Kollegin in Berlin, die den Hahn weiter laufen lässt, obwohl die Wanne längst übergelaufen und das Haus unter Wasser gesetzt ist. Österreich wendet sich nämlich strikt gegen die Aufnahme von Asylbewerbern aus dem Lager Moria auf Lesbos. Dort kam es am Mittwochabend zu einem erneuten Feuer. Tags zuvor war das Lager durch Brandstiftungen fast vollständig niedergebrannt. Nach ARD-Informationen hatten Lagerbewohner selbst im Zuge schwerer Unruhen an mehreren Stellen Feuer gelegt. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

Schon bei früheren Protesten hatten Migranten Wohncontainer in Brand gesteckt. In dem heillos überfüllten Lager waren fast 13.000 Asylbewerber untergebracht. Die Grünen und andere Sozialisten in Deutschland hatten nur wenige Stunden nach dem Brand die Forderung erhoben, die Asylbewerber von Moria in Deutschland aufzunehmen. Österreich ist da ganz anderer Meinung: "Wir müssen sehr vorsichtig sein, dass wir hier nicht Signale ausschicken, die dann eine Kettenreaktion auslösen, der wir vielleicht nicht mehr Herr werden", sagte Außenminister Alexander Schallenberg am Mittwochabend in der ORF-Nachrichtensendung "ZiB2".

 

Würde das Lager durch Verteilung der Migranten auf europäische Staaten geräumt, wäre es bald wieder voll, sagte der Minister. Sobald die Tür nach Europa einen Spalt offen sei, würden sich sofort wieder viele potentielle Asylbewerber auf den Weg machen. "Wir müssen die Debatte de-emotionalisieren, wir müssen sie rationalisieren." Es helfe nicht, bei jedem Zwischenfall oder einer Notlage nach Verteilung zu rufen. "Das kann nicht die Lösung sein", sagte Schallenberg. Dem kann man nur beipflichten. Jetzt müssen Hilfen vor Ort das Gebot der Stunde sein.

 

Die Feuerwehr konnte unterdessen in der Nacht zum Donnerstag mehrere kleinere neue Brände löschen. Die Feuer hätten übrig gebliebene unbeschädigte Zelte und andere provisorische Unterkünfte von Moria zerstört, berichtete der Sender ERT. Tausende Menschen verbrachten die erste Nacht nach dem Großbrand auf den Straßen und in Olivenhainen rund um das Lager Moria. Auf Lesbos herrschen zurzeit milde Temperaturen. Tagsüber steigt die Quecksilber-Säule über 30 Grad, nachts herrschen mit über 20 Grad angenehm warme Temperaturen.

 

Die Polizei stoppte derweil auch mit Tränengas einige jugendliche Migranten, die versuchten, in die Hauptstadt der Insel zu kommen, wie das Staatsfernsehen berichtete. Zuvor hatten einige Migranten die Polizei mit Steinen angegriffen. 65 unbegleitete Minderjährige wurden gestern an Bord eines Flugzeugs von Lesbos zur griechischen Hafenstadt Thessaloniki gebracht. Weitere 240 Minderjährige sollten noch am Donnerstag folgen, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT).

 

Griechenlands Migrationsminister Notis Mitarakis warnte gestern die Migranten bei einer Visite auf Lesbos vor einer Missachtung des Gesetzes. „Das werden wir nicht dulden“, sagte er mit Blick auf die Brandstiftungen. Dem Brand waren schon am Dienstagabend Unruhen im Lager vorausgegangen. Auslöser waren diagnostizierte Corona-Fälle. Vor einer Woche wurde erstmals ein Lagerbewohner positiv auf das Virus getestet. Die Regierung verhängte daraufhin eine Quarantäne über das Lager und begann mit Tests. Am Dienstag wurde bekannt, dass sich weitere 35 Migranten mit dem Virus infiziert hatten. Sie, ihre Familien und Kontaktpersonen sollten in eine Isolierstation außerhalb des Lagers gebracht werden. Dagegen regte sich dann der gewaltsame Widerstand.

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