Pack´die Sonne in den Tank!- Weltpremiere in Karlsruhe

Nur synthetische Kraftstoffe zukunftsfähig – Elektro-Auto Totgeburt

 

Die weltweit erste integrierten „Power-to-Liquid-Versuchsanlage“ mit gleichzeitiger Elektrolyse von Wasserdampf und Kohlendioxid ist am 06. November im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Betrieb genommen worden. Die Anlage erzeugt aus Luft und Strom flüssigen, CO2-neutralen Kraftstoff als eine Variante der sogenannten E-Fuels. Das sind synthetische Kraftstoffe. Nur mit ihnen kann künftig bei rigiden Abgas-Grenzwerten die individuelle Mobilität bezahlbar gesichert werden, ohne hunderttausende Arbeitsplätze zu vernichten. Mit E-Fuels kann jedes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, also Diesel und Benziner, betrieben werden. Getankt wird - wie gehabt - beim heutigen Tankstellen-Netz.

 

Durch E-Fuels (Electro-Fuels) können „Erneuerbare Energien“, also vor allem Sonne und Wind, den gesamten CO2-Ausstoß eines Autos um 70 bis 80 Prozent reduzieren. Doch die Deutschland-Hasserin Merkel und ihre links-grün ideologisch verbohrten Betonköpfe wollen uns per Zwang mit Elektro-Autos „beglücken“, weil sie nur so Deutschland deindustrialisieren und zur „DDR 2.0“ umfunktionieren können. Dabei dürfte inzwischen weithin klar sein, dass Elektro-Autos alles andere als „klimaneutral“ sind.

 

Elektroautos stoßen zwar keine Schadstoffe aus. Die entstehen aber sehr wohl bei der Gewinnung des Stroms und bei der Batterieproduktion. Beim heutigen Strom-Mix (zwei Drittel Kohle und Gas) liegt der CO2-Ausstoß beim Elektroauto mit 199 Gramm je Kilometer sogar über einem Diesel (196 Gramm). Deshalb kann die Zukunft nur in den synthetischen E-Fuels liegen. In einer Studie schätzt die Deutsche Energie-Agentur (dena), dass der Endenergiebedarf aller Verkehrsträger der EU im Jahr 2050 selbst bei einem stark batterieelektrifizierten Verkehrsszenario zu mehr als 70 Prozent von E-Fuels gedeckt werden wird. Der größte Teil dieser E-Fuels wird dabei für den Flug-, Schiff- und Straßengüterverkehr benötigt. 

 

Die Karlsruher Versuchsanlage vereint jetzt erstmals weltweit alle vier notwendigen Schritte, um Treibstoff aus Strom und Luft herzustellen. Die Containeranlage bietet maximale CO2-Ausnutzung bei besonders hoher Effizienz. Zunächst filtert die Anlage CO2 aus der Umgebungsluft, um es anschließend für die Herstellung von Kraftstoff zu nutzen. In der zweiten Phase werden CO2 und Wasserdampf in Wasserstoff und Kohlenmonoxid gespalten. Aus dem dabei entstandenen Gasgemisch werden in Phase drei lange Kohlenwasserstoff-Ketten gebildet. Im letzten Schritt werden langkettige Kohlenwasserstoffe so aufgespalten, dass sie für die Herstellung von Benzin, Kerosin und Diesel genutzt werden können.

 

Zwei Liter Kraftstoff kann die Karlsruher Anlage pro Tag produzieren. Das Nachfolgermodell soll bereits auf die hundertfache Menge kommen. In einigen Jahren soll eine weiterentwickelte Versuchsanlage bereits zwischen 1.500 und 2.000 Liter Kraftstoff täglich produzieren. Noch ist die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen aufwendig und teuer. Langfristig sind nach aktuellen Studien reine Kraftstoffkosten von 1,00 bis 1,40 Euro pro Liter realisierbar.

 

Technisch ist es also schon heute möglich, synthetische Kraftstoffe herzustellen. Wenn der Strom, der dafür eingesetzt wird, regenerativ – und damit CO2-frei – gewonnen wird, sind diese Kraftstoffe „klimaneutral“ und vielseitig verwendbar. Experten glauben, von 2025 an könnten synthetische Kraftstoffe erste Benziner und Diesel CO2-neutral machen. Wenn es also gelingt, synthetische Kraftstoffe in großen Mengen herzustellen, werden Autos künftig weniger Schadstoffe ausstoßen. Es hätte zudem den Vorteil, dass die herkömmlichen Fahrzeuge nur relativ einfach umgebaut werden müssten - anders als bei der Umstellung ganzer Flotten auf Elektroantrieb, bei dem Reichweite und Ladeinfrastruktur nicht befriedigen.

 

Zudem könnten synthetische Kraftstoffe auch in Schiffen, Flugzeugen oder Lastwagen zum Einsatz kommen – also dort, wo Batterien auch in Zukunft nicht die herkömmlichen Antriebe ersetzen können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die bisherigen Tankstellen bestehen bleiben. Statt also Milliarden in Programmen zum Ausbau der Elektromobilität zu verplempern - die überdies bisher kaum in Anspruch genommen werden – müsste diese ideologisch verblendete Bundesregierung sofort den Hebel umlegen und alle Anstrengungen auf die E-Fuels-Technik konzentrieren, um eine strategische Agenda für die Technologieentwicklung, Marktentwicklung und Regulierung zu erstellen. Nur so sind hunderttausende Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie langfristig gesichert.

 

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