Reparationen? - Die spinnen die Griechen

Griechenlands Schulden von 290 Mrd. Euro wohl für immer weg

Gerade – im August – ist das angeblich letzte Hilfsprogramm für das Euro-Land Griechenland abgelaufen. Der Euro-Krisenfonds ESM hat die letzte Kredittranche von 15 Milliarden Euro aus dem dritten Hilfsprogramm nach Athen überwiesen. (Ein Großteil davon geht wieder in den Schuldendienst). Nun glaubt man, seinen Ohren nicht trauen zu können. Laut einer geheimen Studie, berichtete BILD dieser Tage, soll Griechenland von Deutschland 376 Milliarden Euro als Kriegs-Entschädigung, also Reparation. Die erste Reaktion, die wohl jedem vernünftigen Menschen hierzulande dazu spontan einfällt: Die spinnen, die Griechen. 

Ein kurzer Rückblick in die jüngste Vergangenheit scheint hier also dringend vonnöten. Maßlos und ohne Verantwortungsbewusstsein haben die stolzen Hellenen jahrelang aufs obszönste über ihre Verhältnisse gelebt, ungedeckte Wechsel auf die Zukunft wie am Fließband produziert. Vetternwirtschaft war das Markenzeichen der politischen Kultur Made in Greece.

Mit gefälschten Bilanzen hatte sich Griechenland 2001 in die Euro-Zone hineinbetrogen. Obwohl die Staatsverschuldung bei rund 100 Prozent des  Bruttoinlandsproduktes (BIP) und das Staatsdefizit – wie später klarwurde – über dem Limit von drei Prozent des BIP lag. Zugleich verlor das von Korruption geprägte Land an Wettbewerbsfähigkeit, da die Reallöhne stärker stiegen als die Arbeitsproduktivität. Ein hohes Zwillingsdefizit im Haushalt und in der Leistungsbilanz war die Folge. Eine Erleichterung dieser Situation über eine Abwertung war in der Währungsunion mit Euro statt Drachme nicht mehr möglich. 

Die Links-Grünen Schröder und Fischer wollen von all´ dem nichts gewusst haben oder sahen einfach nur weg, regierten in Griechenland doch ihre sozialistischen PASOK-Freunde unter Konstantinos Simitis. Sozialisten können mit Geld nicht umgehen, diese oft bewiesene Erfahrung hatte man in Griechenland zum System staatlichen Handelns kultiviert. Hätte Athen nach dem Euro-Beitritt die Verschuldung beherzt gesenkt, wie es Belgien (nicht aber Italien) bis zum Ausbruch der Finanzkrise vorexerzierte, wäre es kaum zur Katastrophe praktischer Zahlungsunfähigkeit gekommen. 

Doch stattdessen profitierte Griechenland vom Euro, der ihm mit tieferen Zinsen die Verschuldung erleichterte, ohne einen eigenen Beitrag zur Stabilität leisten zu müssen. Das Land vernachlässigte die Sanierung der Staatsfinanzen und verlor massiv an Wettbewerbsfähigkeit. Der weitere Fortgang ist hinlänglich bekannt. 

Mit einem ersten Ad-Hoc-Hilfsprogramm 2010 war der Rubikon endgültig überschritten. Der Euro verlor in diesem Moment – spätestens – seine Unschuld. Konvergenz-Kriterien der Maastricht-Verträge wanderten dank Angela M. auf den Müllhaufen, die Dämme waren somit absichtlich zum Einsturz gebracht, die Schleusen geöffnet. Merkel ließ es zu, passte der marktwirtschaftliche Sündenfall perfekt in ihr neo-kommunistisches Weltbild. Acht bittere, weil teure Jahre folgten. In der Währungsunion, die heute 16 Mitgliedstaaten umfasst, sollte nur die Geld- und Währungspolitik zentralisiert sein. Für die Finanz- und Wirtschaftspolitik sollten eigentlich die Mitgliedstaaten verantwortlich bleiben. Mit Griechenland war das Tor zur Haftungs- und Schuldenunion geöffnet und für immer aus den Angeln gehoben.

Alles in allem hat Griechenland während der Programmjahre fast 290 Milliarden Euro an Hilfskrediten erhalten, wovon erst gut zehn Prozent zurückbezahlt sind. Diese Gelder machen heute das Gros der griechischen Bruttoverschuldung aus, die Eurostat per Ende März auf sagenhafte 323 Milliarden Euro oder 180 Prozent des BIP beziffert. Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt Deutschlands für 2019 hat ein Volumen von 356,8 Milliarden Euro. 

Der Beginn der Rückzahlung der Hilfskredite ist erst jetzt um weitere zehn Jahre verschoben worden. Also auf den Sankt Nimmerleinstag. Bereits die Verschiebung ist ein weiterer de-facto-Schuldenerlass. Man kann darauf warten, wann die nächsten Forderungen nach weiteren Schuldenschnitten kommen. 

Die 290 Milliarden Euro, die bereits im griechischen Fass ohne Boden versenkt wurden, sind jetzt schon faktisch verloren. Die Streckung der Laufzeiten ist letztlich ein Bilanztrick, um den Bürgern die Wahrheit weiter vorzuenthalten. Sobald das ähnlich überschuldete Italien zu wanken beginnt, fällt das Euro-Kartenhaus in sich zusammen und die Rechnung wird fällig. 

Wenn es überhaupt zur vielbeschworenen Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte kommt, dann nur, weil die Märkte davon ausgehen, dass Deutschland und die Eurozone weiter für die griechischen Finanzen haften. Griechenland hat getrickst und auf Pump gelebt. Wir haben die Zeche bezahlt. Wer jetzt in Griechenland von weiteren Reparationen gegenüber Deutschland faselt, überspannt nicht nur den Bogen, sondern leidet offensichtlich an einer krankhaften Störung seines Erinnerungsvermögens, denn 1960 hat Deutschland ebensolche bereits entrichtet.

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