Vorbildliches Ungarn - Anders als Merkel

Viktor Orbán steht hinter seinem Volk – Verantwortung durch Werte

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán lobte jetzt anlässlich eines gemeinsamen Treffens Italiens Innenminister Matteo Salvini. „Die Leute hier sehen in ihm einen Schicksalsgenossen. Er ist der Held, der die Migration über das Meer gestoppt hat“. Angesichts der anhaltenden Massenmigration aus Afrika und Arabien hob der ungarische Regierungschef die Bedeutung eines konsequenten Grenzschutzes hervor. „Die Migration ist die größte Herausforderung, vor die uns die Geschichte stellt. Ich spreche von Völkerwanderung. Wenn man sie nicht unterbinden kann, muss man sie stoppen.“

 

Klare Worte, die man bei Regierungsverantwortlichen in Berlin schmerzlich vermisst. „Regierungs-Verantwortliche“? Unsere Regierung ist zwar die Regierung, aber alles andere als verantwortungsvoll. Wer die Grenzen seines eigenen Vaterlandes für eine islam-orientalische Massen-Invasion öffnet, handelt in höchstem Maße verantwortungslos. Der ungarische Ministerpräsident dagegen fühlt sich seinem Volk und Land verpflichtet. Anders als Merkel, die deutschen Interessen zuwider handelt und sie eher zu verraten scheint.

 

Dafür steht Orbán in der Kritik der selbsternannten Wächter der „europäischen Werte“ seit er in demokratischen Wahlen eine Zweidrittel-Mehrheit erhalten und mit dieser am 25. April 2011 dem Land eine neue Verfassung gegeben hat. Orbán steht unter Dauer-Beschuss und hasserfüllter Kritik der Gleichmacher-Sozialisten Merkel und Juncker, die sich zum Schaden Deutschlands als Europäische Volkpartei EVP verbinden. Schauen wir auf diese neue Verfassung der ungarischen Republik. Sie ist als „Nationales Bekenntnis“ in der Präambel überschrieben. Vorangestellt ist ihr der erste Satz der Nationalhymne: „Gott segne die Ungarn!“ Die Präambel enthält eine Erklärung der „Mitglieder der ungarischen Nation“. Sie definiert sich als ethnisch-kulturelle Nation, die „Verantwortung für alle Ungarn“ übernimmt.

 

Der Stolz auf die gemeinsamen Vorfahren, „die großartigen geistigen Schöpfungen ungarischer Menschen“, wird betont und darauf hingewiesen, dass das ungarische Volk „Jahrhunderte hindurch Europa in Kämpfen verteidigt und mit seinen Begabungen und seinem Fleiß die gemeinsamen Werte Europas vermehrt“ hat. Die ungarische Nation verpflichtet sich „unser Erbe, unsere einzigartige Sprache, die ungarische Kultur, die Sprache und Kultur der in Ungarn lebenden Nationalitäten“ zu bewahren.

 

Als wesentliche Staatsziele werden genannt: „Das Bekenntnis zur Menschenwürde, Frieden, Sicherheit, Ordnung, Wahrheit und Freiheit“. Der Staat solle den Bürgern dienen, sich deren „Angelegenheiten mit Billigkeit, ohne Missbrauch oder Voreingenommenheit“ widmen und „Hilfsbedürftigen und Armen“ helfen. Als wichtigste gesellschaftliche Stützen werden „Familie und Nation“ genannt. Die „Kraft der Gemeinschaft“ und die „Ehre der Menschen“ speise sich aus der „Arbeit“ und der „Leistung des menschlichen Geistes“. Zur Überwindung der „moralischen Erschütterung“ im 20. Jahrhundert sei eine „seelische und geistliche Erneuerung“ nötig.

 

Es ist klar, dass in Deutschland, in dem der „siebte Familienbericht die serielle Monogamie als modellhaft für Familien und als Alternative für klassische Ehe und Familie ansieht“ und die „Ehe für alle“ preist, die neue ungarische Verfassung wie ein „rotes Tuch“ wirkt. In einem Land, in dem im Koalitionsvertrag der jetzigen Bundesregierung „im Hinblick auf die zunehmenden Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin und Veränderung der Gesellschaft“ eine umfassende Reform des Abstammungsrechtes vorgesehen ist, die Grundsätze der ungarischen Verfassung manche zur Weißglut bringen.

 

Die Interventionen der EU und die Versuche, die ungarische Regierung über die Verweigerung von Finanzhilfen gefügig zu machen, sind bisher gescheitert. Die ungarische Orban-Regierung ist seit 2010 im Amt. Die Resultate ihrer Familienpolitik können sich sehen lassen: Die Geburtenrate stieg von 1,20 auf 1,50. Die Zahl der Abtreibungen nahm um ein Drittel ab, in Zahlen von 40.449 auf 28.500. Die Scheidungsrate ging um ein knappes Viertel zurück, nämlich von 23.873 auf 18.600. Die Zahl der Eheschließungen stieg hingegen um 42 Prozent.

 

Diese Erfolge wurden durch materielle Hilfen für die Familien mit Kindern erreicht. Viktor Orban hat in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt, in Zukunft Familien mit Kindern noch massiver zu fördern. „So soll in Zukunft jede Frau unter 40, die zum ersten Mal heiratet, einen Kredit von 10 Millionen Forint (rund 31.400 Euro) zur freien Verwendung bekommen. Die Rückzahlung soll erst nach drei Jahren beginnen. Nach dem zweiten Kind wird ein Drittel des Kredits, nach dem dritten der gesamte Kredit erlassen. Die offensichtlichen Erfolge der ungarischen Familienpolitik werden in unseren Medien verschwiegen. Auch das ist Teil der bundesdeutschen Medien-Manipulation.

 

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