Wenn jemand eine Reise tut…

Bei Insolvenz der Airline Kosten-Ersatz auch für Individualbuchung

 

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erleben (frei nach Matthias Claudius), insbesondere dann, wenn die Fluggesellschaft, bei der er gebucht hat, plötzlich insolvent wird. Die Ansprüche von Fluggästen, die ihren Flug nicht im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben, sind nämlich im Insolvenzfall der Airline nicht gesichert. Solche Fluggäste erhalten üblicherweise weder den (vollen) Reisepreis für den ausgefallenen Flug noch die Kosten ihrer Rückbeförderung erstattet, die anfallen, wenn sie nach Antritt ihres Fluges von der Insolvenz des Luftfahrtunternehmens überrascht werden und irgendwo fern der Heimat festsitzen.

 

Im Gegensatz dazu sieht das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) bei Kunden von Pauschalreisen die Sicherung dieser Ansprüche für den Insolvenzfall des Luftfahrtunternehmens vor. Diese Ungleichbehandlung muss nach Auffassung der AfD-Bundestagsfraktion gesetzlich abgestellt werden, die Interessen- und Gefährdungslage ist nämlich sowohl bei Pauschalreisen wie auch bei Individualreisen vergleichbar. Deshalb müssen deutsche Fluggesellschaften verpflichtet werden, auch bei Individualbuchungen – wie bei Pauschalreisen - die gesamten Kosten zu ersetzen, wenn die Airline zahlungsunfähig wird und Flüge ausfallen. Stellt sich die Insolvenz während der Reise ein, müssen auch dem Individual-Bucher die Kosten des Rückflugs zum Abflughafen erstattet werden.

 

Die Fluggesellschaften müssen sich für diese Fälle versichern oder ein Zahlungsversprechen eines Kreditinstituts gewährleisten. Der Schutz von Reisenden bei  Insolvenzen von Fluggesellschaften muss durch die Bundesregierung deutlich verbessert werden. Das wurde auch in einer Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag deutlich, denn üblicherweise müssen Fluggäste die Kosten für ein Flugticket im Voraus entrichten. Nicht selten erfolgt die Leistungserbringung, also der eigentliche Flug, erst Wochen oder sogar Monate nach erfolgter Zahlung. Dadurch ist ein mögliches Insolvenzrisiko der Fluggesellschaft zum Zeitpunkt der Zahlung vom Kunden nur schwer oder gar nicht einzuschätzen.

 

So kam die Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin im Jahr 2017 für viele Fluggäste überraschend. Sie hatten im Vertrauen auf den Fortbestand des Unternehmens und die Realisierung ihres Fluges Tickets erworben. Mittlerweile haben sich gut eine Million Gläubiger der Fluggesellschaft gemeldet, darunter neben Lieferanten auch zahlreiche Besitzer von Tickets annullierter Flüge. Das führte sogar soweit, dass die Bundesregierung kurz vor den Wahlen dem wankenden Unternehmen angesichts der drohenden Insolvenz einen Staatskredit von 150 Millionen Euro einräumte, um sich das Wohlwollen geprellter und gestrandeter Fluggäste zu sichern.

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