Zufälle gibt´s….

Über 400.000 Asylbewerber haben alle am 01. Januar Geburtstag

 

Zufälle gibt´s, die gibt´s eigentlich gar nicht. Und in der Tat, an Zufall mag man kaum glauben, wenn beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 416.420 Asylbewerber mit dem Geburtsdatum 1. Januar geführt werden. Während unsereins minutiös mit Steuernummer, Sozialversicherungsnummer, Personalausweis-Nummer, Meldeadresse und weiteren Dokumenten und Datensätzen erfasst, registriert und in einem Spinnennetzt von Vorschriften, Verhaltensregeln und Gesetzen verfangen ist, spazieren Millionen ohne Papiere ungehindert in unser Land, um auf bundesdeutsche Steuerzahler-Kosten – meist den Rest ihres Lebens - das deutsche Rundum-Sorglos-Paket in Anspruch zu nehmen.

 

Über die Hälfte aller Asylbewerber (54 Prozent) haben keine Papiere aber die meisten ein Handy. Im vergangen Jahr konnte sich laut Bundesinnenministerium jeder zweite Asylbewerber (49 Prozent) über 18 Jahren nicht ausweisen. Ein durchschnittlicher Zuwanderer ist 22 Jahre. Wenn er für den Rest seines Lebens unterqualifiziert beschäftigt sein sollte und dann auch noch fünf, sechs Jahre Integrationszeit benötigt, müsste er eigentlich bis zu seinem 80. Lebensjahr arbeiten, um überhaupt einen Rentenanspruch oberhalb der Sozialhilfe zu erwerben. Die Betroffenen können als Unterqualifizierte höchstens ein Viertel ihrer Gesundheitskosten selbst aufbringen, der Rest geht auf Kosten der Allgemeinheit, sprich der Steuerzahler.

 

Der angebliche Geburtstag am 1. Januar, aktuell besonders der 1. Januar 2006, scheint ein magisches Datum zu sein, denn als „Minderjähriger“ lebt es sich viel komfortabler denn als erwachsener Asylbewerber. Für ihn sind 5.000 Euro monatlich veranschlagt, während ein erwachsener Asylbewerber „nur“ mit monatlich 2.500 Euro zu Buche schlägt. So kamen 13 von 47 kürzlich aus Griechenland eingeflogene, angeblich minderjährige Migranten mit und ohne Bartwuchs laut offiziellem Eintrag am Neujahrstag vor 14 Jahren zur Welt.

 

Von den Neujahrs-Geburtstags-Kindern kamen die meisten aus Syrien (rund 123.000), Türkei (85.000), Afghanistan (60.000) und Irak (30.000). Mit Abstand folgen Eritrea (16.000), Marokko (10.000), Somalia (9.000), ungeklärte Staatsangehörigkeit (8.000), Pakistan (6.000) und der Libanon (4.000). Wie die AfD-Bundestagsfraktion in Erfahrung bringen konnte, reisten mehr als ein Viertel der mit dem Geburtsdatum 1. Januar registrierten Ausländer (121.000) im Jahr 2015 ein, ein weiteres gutes Viertel (116.000) danach und die übrigen schon vorher.

 

Die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter meint, es sei bei „Geflüchteten aus der Türkei wenig glaubhaft, dass sie keine Geburtsurkunden besitzen, weil die Verwaltung funktionsfähig ist“, so die Frankfurter Professorin. Anders sehe es in Teilen Syriens oder Afghanistans aus. „Ich gehe aber davon aus, dass unabhängig von den Dokumenten, die allermeisten Menschen in Syrien und anderen muslimisch geprägten Staaten ihren Geburtstag kennen“, sagte Schröter.

 

Ein fiktives Datum anzugeben, habe pragmatische Gründe. Minderjährige würden „in vielfacher Weise gegenüber Volljährigen privilegiert“, sodass ein großer Anreiz bestehe, „sich jünger darzustellen als man eigentlich ist“. Wie die AfD vom BAMF in Erfahrung bringen konnte, erkläre sich die Häufung der Geburtstage am 1. Januar damit, dass die Erfassung von Personendaten hinsichtlich des Geburtsdatums zwingend die Angaben zu einem genauen Geburtstag vorsehe. „Bei ungesicherten Angaben zum Geburtstag ist es grundsätzliche Praxis, das Geburtsdatum auf den 01.01. des Geburtsjahres festzulegen“.

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